Piratenerpressung?

Wir hatten ja schon so einiges an seltsamen Manövern in der Piratenpartei.  Ich erinnere mich an den Rücktritt von Ben Stöcker aus dem Bundesvorstand auf Grund  ominöser Drohmails.

Ich kenne niemanden, der geglaubt hat, dass Ben wegen der Mails zurückgetreten ist. Der Rücktritt war ein strategisches Opfer gegen die Einführung von Liquid Feedback auf der Bundesebene.

Hat nicht geklappt.

Dafür haben heute, bzw. gestern einen Nichtrücktritt. Und mit was? Mit Recht!

Mein eigentlich sehr geschätzter Kollege Christopher Lauer hat versucht, den politischen Geschäftsführer der Piratenpartei Deutschland  unter Druck zu setzen. Erfolglos.

Dazu fallen mir 2 Dinge ein:

  1. Auch wenn ich für einige Aktionen des Johannes Ponader nur begrenzt Verständnis hatte – er hat das Einzige getan, was ihm in dieser Lage übrig blieb:  das Ganze zu veröffentlichen. Unschön!
  2. Christopher: Große Gesichtspalme! Ich kann dich ja verstehen, aber ich hatte dich für klüger gehalten. Wenn dir schon der Kragen platzt, dann schrei ihn lieber am Telefon an. Souverän geht anders. Wäre schön, wenn wir uns alle mal zurücknehmen könnten – mich eingeschlossen.
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