Einladung an die #gruppe42

Hallo, liebe Gruppe 42.

Es freut mich zu lesen, dass sich die Piraten, die Kernthemen bearbeiten wollen, endlich organisieren und ansprechbar machen. Ich hätte mich natürlich gefreut, eingeladen oder auch angesprochen zu werden, weniger wegen meiner Eitelkeit, eher durch meine Tätigkeit als Vorsitzender des Ausschusses für digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationfreiheit im Abgeordnetenhaus von Berlin.

Anyway, wir haben tatsächlich deutlich zu wenig Piraten, die Kernthemen machen. Außerdem haben wir deutlich zu wenig Piraten mit parlamentarischer Erfahrung. Und wir werden deutlich mehr Piraten mit parlamentarischer Erfahrung brauchen.

Ich habe mir die Erstunterzeichnerliste der Gruppe 42 angeschaut und bin auf Personen gestoßen, die mir zuwider sind (zum Glück nur ein Extremfall). Und auf  Personen gestoßen, die ich für fähig und kompetent halte.

Also, liebe Gruppe 42, hiermit lade ich euch zur Mitarbeit ein. Ja, mitarbeiten, Kernthemen, Netzpolitik – in dem Ausschuss für Piratenthemen in einem deutschen Landesparlament!

Es gelten folgende Regeln:

  • Erfolg fällt immer auf die Person zurück, die gearbeitet hat, nie auf die Gruppe.
  • Misserfolge fallen immer auf die verursachende Person und die Gruppe zurück.
  • Es gibt Arbeitsaufträge.
  • Falls ihr was einbringen wollt, muss es vorher erfolgreich im Liquid Feedback abgestimmt werden.

Ich, mein beratendes Ausschussmitglied (Simon Weiss) und mein Fachreferent freuen sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit.

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6 Responses to Einladung an die #gruppe42

  1. casi says:

    Lieber Alex,

    nette Einladung, aber so lange die Ausschussarbeit unter der Führung eines pöbelnden Piraten steht, der regelmäßig beleidigend auftritt und einen innerparteilichen Klarnamenszwang begrüßt, werden sehr viele ehrenamtliche Piraten die sich für das Kernthema informationelle Selbstbestimmung einsetzen, in deinem Ausschuss sicher nicht mitarbeiten.
    Nein, ich will Dich wegen wiederholter Entgleisungen, Beleidigungen und verbaler Gewalt (siehe Abgeordnetenwatch) nicht zur persona non grata erklären, aber eine Bitte um Entschuldigung wegen deines grenzwertigen Umgang mit Wählern, Piraten und Menschen ist überfällig.

    Natürlich ohne Klarname

    Casi

    • alx says:

      Schade, mein Ausschussreferent hätte sich über Input und Zuarbeit gefreut, wie er gerade sagte. Schade, das bei dir Köpfe über Themen gehen und persönliche Animositäten dich davon abhalten, das Thema Netzpolitik innerhalb der Piratenpartei und innerhalb des Landes Berlin voranzubringen.

  2. tauss says:

    Na dann schiesst mal los was Ihr braucht. Hier meine Anfrage an den Senat: Drucksache 17/0077 03.01.2012 Netzpolitik/Internet

    Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Meng, …..ich zitiere aus der Drucksache:

    “Der Senat betrachtet die Netzpolitik als wichtige Säule für die Entwicklung der Informations- gesellschaft. Deshalb wird künftig die Netzpolitik in der Senatskanzlei als eigenes Handlungsfeld wahrgenommen. Entscheidende Gesichtspunkte sind digitale Vielfalt, Netzneutralität, die Verhinderung einer digitalen Spaltung der Gesellschaft, der Ausbau der digitalen Infrastruktur, aber auch ein modernes Urheberrecht, das einen gerechten Ausgleich zwischen den Interessen von Urhebern, Verwertern und Nutzern schafft.”

    Hieraus wie gesagt nachfolgende Fragen:

    Wer hat innerhalb der Senatskanzlei die personelle Zuständigkeit für den Bereich und das eigene Feld „Netzpolitik“?
    Wie definiert der Senat den Begriff „Netzneutralität“ und stellt deren Finanzierung einschließlich des Aufbaus „digitaler Infrastruktur“ , wie auch z.B. kostenloses flächendeckendes WLAN, in welchem Zeitraum sicher?
    In welcher Form wird sich Berlin der Bundesaufgabe „Urheberrecht“ und dem beschriebenen Ausgleich der Interessen zuwenden (Bundesratsinitiative etc.)?

    Könnt ja mal nachhaken:)

    LG Jörg
    persona non grata

  3. Solly says:

    Berlin – die Stadt der Toten Träumer?

    Dicht am Dichten und doch nicht ganz dicht ist die Argumentation der “Es gelten folgende Regeln”…
    die in sich schon wieder ein URHEBER-RECHT darstellen.

    Leistungs-Erstellung und Macht-Kämpfe/Leistungs-Anspruch gehen meist auseinadner… —- außer es gibt FRIEDEN.

    Den gibts aber nur in einer GEMEINSCHAFT. Und dafür muß man BeziehungsArbeit leisten… vor allem EINANDER KENNENLERNEN. Davon sprichste nicht – und damit ist das Ganze Dichtkunst eines Träumis.

    Vorgestern war ich in der Stadt – da sind die Leute so tooot, daß die nix wirklich lösen. Ganz besonders nicht ihre VerteilKämpfe.

    Und Leute ANBRÜLLEN: “HIER IST ALLES GUUUT”…. ist typisch Berliner AggroAssi-Stil. was tun? zB einander gesund machen — zB durch (Internet)Kommunikation. Naja – und wie gelingt die gut? 😉 😀 Das ist die Frage! Alles Liebe & Alle Liebe

  4. Kebap says:

    Sind hieraus viele Zusammenarbeiten hervorgegangen?

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