epic fail @ re:publica09

Jetzt, wo wir ausgeschlafen sind, ein bischen was über den epic Fail der letzten Tage:

FAIL!!11!!elf!

Epic fail!

Das Netzwerk war selbst in seinen besten Momenten massiv schlechter als das auf der letzten re:publica. Der für diese Veranstaltung massiv unterdemensionierte 16MBit DSL Anschluss nie ausgelastet.

Die Probleme, welche zu diesem massiven Versagen der Infrastruktur führten, lassen sich grob in 4 bereiche einteilen:

  • management/teamwork/koordination
  • hardware
  • software
  • mangelnde Fähigkeiten einzelner.

Die leckeren Details, was passiert ist, was wirklich passiert ist und vielleicht sogar die Wahrheit werden wir in den nächsten tagen häppchenweise nachreichen.

Unser grösstes Versäumnis war die mangelhafte, bis nicht vorhande Aussenkommunikation.

Weiterhin möchte ich betonen, das das Team der re:publica keine möglichkeit hatte, diese Katastrophe vorherzusehen. Das Netz auf den vorherigen Veranstaltungen lief sehr gut und sie hatten keinen Grund an uns zu zweifeln. Dem re:publica Team gegenüber wurde immer versichert, das es sich um lösbare Probleme handelt, welche gleich gefixed sind.

Mehr die  nächsten tage, gruß, nbd, joti, alx.

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12 Responses to epic fail @ re:publica09

  1. Pingback: re:view - Meine re:publica-Nachlese | Spreeblick

  2. Würde die Versagenslitanei ein paar Nummern kleiner anrühren: Zwei Sätze zu jedem der oben genannten Punkte. In epischer Breite will es doch niemand hören. In der Erinnerung ist es schon gar nicht mehr so schlimm, die Leute verzeihen gern, wenn sie wieder zuhaus an ihrem Breitband sitzen.

    Dafür lieber bald als eine Woche später.

  3. Pingback: re:publica - auf ein Letztes « Tara’s Weblog

  4. Wie wäre es nächstes Jahr mit LAN statt WLAN? So in einem dunklen Raum mit ca. 100 Plätzen oder so.

    Spaß mal halb beiseite: Wie Peter Hogenkamp schon meinte, letztlich wird sich das als running gag noch ein Weilchen halten und dann is’ auch mal gut. Und daß das fehlende WLAN gerade am Freitag, als nicht mehr alle verzweifelt versuchten sich einzuloggen, zu mehr Konzentration auf die Vorträge und Kommunikation führte, glaube ich wirklich, ganz unironisch.

  5. Tillonious Monk says:

    Versager, elendiche! Obwohl… eigentlich bin ich dankbar, dass ihr die Grenzen des Wachstums plastisch vor Augen geführt habt. Ihr werdet alle an Elektrosmog krepieren! Soll mir recht sein.

  6. thilo says:

    Freut mich, dass ihr so offen die Verantwortung für den größten Schwachpunkt der #rp09 übernehmt. Das ist ehrlich, gut und lange nicht selbstverständlich.

    Noch wichtiger als Selbstzerfleischen wäre jetzt: Nächstes Mal auf jeden Fall besser machen!

  7. thilo says:

    @Julia: Stimmt! Eigentlich ja ein digitales Experiment zu “Shift happens” – was ist, wenn es plötzlich kein Netz mehr gibt?

  8. thilo says:

    (Wer das A zuviel findet, darf es gerne gerne gegen ein E tauschen.)

  9. alx says:

    @thilo: ja, die Konsequenzen wurden gezogen, das Team neu strukturiert, niemand von uns will diese Hölle noch einmal durchleben.

  10. coffeejunk says:

    vielleicht lernen die referenten nun für die zukunft auch einen plan b in der tasche zu haben, falls das internet mal nicht funktionieren sollte.

    was wirklich genervt hat, war nicht dass es kein netz gab, sondern das einfach keine kommunikation stattgefunden hat. ein einfaches “wir arbeiten dran, legt euch so lange in die sonne” wäre ja schon genug gewesen.. naja aber who cares. die #rp09 hat trotzdem spaß gemacht und das fehlende netz hat einen dazu gezwungen die kontaktliste mal in persona anzusprechen..

  11. Tillonious Monk says:

    Als part-time CB-Funker seit ihr im richtigen Leben Fernfahrer, ist das richtig oder ist das richtig?

  12. Pingback: Kleine Konferenzkritik zur re:publica’09 « Webagenten

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